Offensichtlich ist der SPD-Oberbürgermeister (OB) Kandidat Heuer vom Gesine Schwan Virus befallen kritisieren DIE LINKE. Sprecher Raimund Köhn und Landtagsabgeordneter Rüdiger Sagel dessen Äußerung, "die Politikangebote" der LINKEN seien "zu dünn".
Im Gegensatz zur LINKEN habe die SPD in Münster die Zeichen der Zeit nicht erkannt, was man eklatant, beim auch von der SPD wie CDU verlorenen Bürgerentscheid zur Musikhalle, sehen kann.
"Wenn man selber so daneben liegt wie Heuer und inhaltlich so dünn ist wie die SPD sollte man das "schwan"dronieren lassen und nicht DIE LINKE. beschimpfen. Wer einerseits um die Stimmen der LINKEN wirbt, andererseits es nötig hat, sie gleichzeitig als inkompetent darzustellen, zeigt die Schwäche des eigenen politische Profils. DIE LINKE. ist in Münster inhaltlich und personell auf einem guten Weg und nah am Bürger, was man von anderen Parteien nicht sagen kann. DIE LINKE. behält sich deshalb auch die Option für eine eigene Kandidatur bei der Oberbürgermeisterwahl vor. Unsere Inhalte wie ein konsequentes Eintreten für soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit, ein klares Bekenntnis zu einer toleranten Politik in der Friedensstadt Münster und eine Finanzpolitik zur Sicherung der Daseinsvorsorge mit Anhebung des Gewerbesteuerhebesatzes, finden in der Bevölkerung sehr viel Zustimmung."
Deshalb ist DIE LINKE. in Münster nicht gewillt und hat laut Köhn beschlossen, den politischen Konkurrenten das inhaltliche und personelle Feld nicht anspruchslos zu überlassen. "Wir stehen mit sachlicher Kompetenz für klare politische Positionen in der Öffentlichkeit."
Sagel stellt klar, dass DIE LINKE. nicht wie CDU, SPD und Grüne leichtfertig 5 000 000 Euro Zuschüsse für einen Bahnhofsumbau gibt, wo dann die Rolltreppen vergessen werden, und eine "Sanierung" des Preußenstadions, wo dann nur eine VIP-Tribüne gebaut wird, während die normalen Besucher miserabel stehen gelassen werden. "Überall da, wo Steuergelder ausgeben werden, müssen auch optimale Lösungen für alle Bürger dabei heraus kommen und es darf nicht nur ein kleines und sowieso schon besser gestelltes Klientel, wie so oft, davon profitieren."