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21. November 2008

Grüner Verlust an politischer Glaubwürdigkeit

DIE LINKE. Münster übt deutliche Kritik an der neuesten Wendung der Grünen in Sachen Oberbürgermeister-Kandidatur.

"Offensichtlich sind die Grünen in Münster bereit, ihren bisherigen Oberbürgermeister-Kandidaten Gerhard Joksch zurückzuziehen, wenn die SPD ihnen lediglich bei einigen Streitthemen etwas entgegen kommt. Der Ausstieg aus dem FMO scheint dabei jetzt schon vom Tisch zu sein.

Damit haben sie im Vorfeld der Kommunalwahl erheblich an politischer Glaubwürdigkeit verloren", kritisieren Sprecher Raimund Köhn und Ratsherr Ali Atalan.

"Das Kalkül der Grünen, frühzeitig einen eigenen OB-Kandidaten ins Spiel zu bringen, ist definitiv nicht aufgegangen. Gegenüber der SPD sind sie sogar weitgehend eingeknickt und haben ihren OB-Kandidaten zur Ramsch-Verhandlungsmasse gemacht.

Deutlich wird hierbei besonders, die Grünen, wie auch die SPD Münster, sind bei ökologisch problematischen Projekten nicht konsequent.

DIE LINKE. Münster steht für einen solchen Kuhhandel nicht zur Verfügung und wird in Sachen Industriegebiet Amelsbüren, FMO-Ausbau oder Stadtwerke-Beteiligung am Kohlekraftwerk Hamm, wie auch bei anderen ökologisch kritischen Projekten, weiter Druck machen", so Atalan und Köhn abschließend.