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7. November 2008

Rot-Grüne OB-Kandidatur: Grüne knicken ein und verlieren Glaubwürdigkeit

Die LINKE. Münster übt deutliche Kritik an der neuesten Wendung der Grünen in Sachen Oberbürgermeister-Kandidatur. "Stimmen die Zeitungsberichte, dann sind die Grünen in Münster offensichtlich bereit, ihren bisherigen Oberbürgermeister-Kandidaten Gerhard Joksch zurückzuziehen, wenn die SPD  ihnen lediglich bei einem der drei Streitthemen Industriegebiet Amelsbüren, FMO-Ausbau oder Stadtwerke-Beteiligung am Kohlekraftwerk Hamm deutlich entgegenkommt. Das bedeutet im Umkehrschluss: Die Grünen wollen den Widerstand gegen zwei dieser drei abzulehnenden Projekte einstellen und sie im Rat passieren lassen. Damit haben sie schon im Vorfeld der Kommunalwahl jegliche politische Glaubwürdigkeit verloren", kritisieren Sprecher Raimund Köhn und Ratsherr Ali Atalan.

"Damit sind die Grünen gegenüber der SPD weitgehend eingeknickt und haben ihren OB-Kandidaten zur Verhandlungsmasse gemacht. Die Grünen, wie auch die SPD Münster,  sind bei ökologisch problematischen Projekten nicht konsequent. DIE LINKE.Münster steht für einen solchen Kuhhandel nicht zur Verfügung und wird in Sachen Industriegebiet Amelsbüren, FMO-Ausbau oder Stadtwerke-Beteiligung am Kohlekraftwerk Hamm , wie auch bei anderen ökologisch kritischen Projekten, weiter Druck machen". so Atalan und Köhn abschließend.