"Die unendliche Geschichte des Stillstands beim Bahnhofsumbau geht in die nächste Runde", kommentieren der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel, Ratsherr Ali Atalan und Sprecher Raimund Köhn (DIE LINKE.) den erneuten Rückschlag durch den Ausstieg des Kreditgebers Landesbank Baden-Würtemberg. "Die Kritik der LINKEN am geplanten Vorgehen zum Bahnhofsumbau wird dadurch bestätigt. Es ist und bleibt die Aufgabe der Deutschen Bahn AG (DB AG), den Umbau endlich zu realisieren. Der Umweg über einen zusätzlichen Investor zeigt, wie schnell das Ganze zur Sackgasse werden kann. Nachdem in der Rolltreppenfrage beim Umbau des Hauptbahnhofs in Münster sowieso weiter Stillstand herrscht, droht jetzt das ganze Projekt wieder einmal zu kippen. Wenn überhaupt noch etwas erreicht werden soll, dann muss der Druck auf die DB AG deutlich erhöht werden.
Erneut fordert DIE LINKE. die anspruchslose 5 Millionen Zusage der Stadt für den Umbau, wofür auch die städtische Seniorenvertretung eintritt, zunächst mit einer Haushaltssperre zu versehen. "Der Bahnhofsumbau droht auf den St. Nimmerleinstag verschoben zu werden. Nachdem der wesentliche Kreditgeber ausgestiegen ist, besteht immerhin die Chance für vernünftige Nachverhandlungen im Interesse aller Bahnhofsnutzer. Jetzt können und müssen auch die zusätzlichen Kosten für die Rolltreppen anteilig von Stadt und DB AG getragen werden und das Land sollte in die notwendigen Verhandlungen miteinbezogen werden. "