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6. Februar 2009

DIE LINKE: Politikwechsel auch in Hiltrup notwendig

Der Vorschlag der Kandidaten der Partei DIE LINKE für den Rat und die Bezirksvertretung Hiltrup, die Marktallee zur autofreien Zone zu erklären, schlägt weiter Wellen. "Wir haben das richtige Thema für unseren Stadtteil in die Diskussion gebracht", betonen Hubertus Zdebel und Joachim Bruns, welche die beiden ersten Listenplätze ihrer Partei für die Bezirksvertretung Hiltrup belegen.

"Während die anderen Parteien noch über Tempo 30 diskutieren, hebt unser Vorschlag wirklich die Lebensqualität auf der Hiltruper Hauptgeschäftsstraße!" Neben der Verkehrssituation auf der Marktallee möchte DIE LINKE noch weitere Themenschwerpunkte in Hiltrup besetzen.
Dazu gehören eine regelmäßige Busanbindung von Freibad und Friedhof Hohe Ward in Richtung Ortsmitte ebenso wie ein Gesamtkonzept für den Hiltruper Bahnhof oder ein Begegnungszentrum in Amelsbüren. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht fordern Zdebel und Bruns den politischen Wechsel: "Obwohl im Gewerbegebiet Hansestraße und auch auf der Marktallee immer mehr Leerstände zu beklagen sind, möchte Schwarz/Gelb in Rat und Bezirksvertretung dennoch am Gewerbegebiet Amelsbüren festhalten.

Dieser Ansatz einer uneingeschränkten Ausweisung neuer Gewerbeflächen ist ökonomischer Unfug und schafft auf lange Sicht keine neue Arbeitsplätze", kritisieren die beiden Kandidaten.

Auch Ratsherr Ali Atalan und Hans-Ulrich Suhre, die ebenfalls für die BV kandidieren, erstreben eine neue Politik in Hiltrup:" Wer im größten Münsteraner Stadtteil die politische Alternative möchte, sollte auf DIE LINKE setzen!", meint Suhre.

Neben den beschriebenen ökologischen und ökonomischen Maßnahmen erstrebe die DIE LINKE beispielsweise auch die Verbesserung der Raumsituation in der Ludgerusschule und die Schaffung integrativer Konzepte für Hiltruperinnen und Hiltruper mit Migrationshintergrund, so Atalan abschließend.