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17. Februar 2009

CDU und SPD mit Marina jenseits der sozialen Wirklichkeit: Münster ist nicht Mallorca

Offensichtlich möchten SPD und CDU, nachdem sie mit der Musikhalle bei Münsters Bürgern abgeschifft sind, jetzt im Stadthafen 1 anlegen, kritisieren die LINKE-Kommunalwahlkandidaten Raimund Köhn, Joachim Hoffmann und Rüdiger Sagel die Planungen für den Bau einer Marina.
 
"Münster ist nicht Mallorca, doch der Anblick schicker Yachtboote am Kreativkai im Stadthafen 1 Hafen-Marina läßt CDU und SPD offensichtlich träumen.

Dass die Christdemokraten jetzt eine alte SPD-Idee recyceln wollen, macht deutlich, wie weit sich beide Parteien von der sozialen Wirklichkeit der Bürger in Münster entfernt haben. Eine Marina ist weder finanziell noch stadtstrukturell ein akzeptables Projekt.
"
Neben dem Vorantreiben der Planung durch die CDU kritisiert DIE LINKE besonders auch das Betreiberkonzept, das die SPD in ihrem Ratsantrag verfolgt.

"Auch Münsters SPD ist voll auf Privatisierungstrip und spricht in ihrem Antrag von einem privaten Betreiber für die Sportboothafen-Anlage.

Diese privatwirtschaftlichen Vorstellungen befördern eine Aufspaltung in gesellschaftliche Klassen, die längst überwunden schien. Diese Vorstellungen bewegen sich auf demselben Niveau wie die Aussage des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Heuer, der Stehplätze in einer Musikhalle für weniger Betuchte schaffen wollte."