Zurück zur Startseite
5. Februar 2009

Verhinderung von Lafontaine Auftritt durch parteipolitische Einflußnahme

LINKE zu 1. Mai Kundgebung des DGB: 
 
Mit deutlicher Kritik reagieren DIE LINKE-Sprecher Raimund Köhn und der Landtagsabgeordnete Rüdiger Sagel auf die Stellungnahme des DGB-Vorstandes in Münster, der einen Auftritt von Oskar Lafontaine auf der 1. Mai Kundgebung ablehnt.
 
"Die Äußerungen des stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Carsten Peters, der ebenso wie der Vorsitzende Peter Mai, Mitglied der GRÜNEN ist, sind fadenscheinig. Im DGB-Vorstand Münster, der mehrheitlich von SPD und in der Spitze von den GRÜNEN besetzt ist, geht offensichtlich die Angst vor der LINKEN um. Statt als Einheitsgewerkschaft parteipolitisch neutral und demokratisch zu handeln und wie in der Vergangenheit Politiker verschiedener Parteien zu Wort kommen zu lassen, will man Politiker der Partei DIE LINKE. offensichtlich vor den anstehenden Wahlen ausgrenzen. Diese parteipolitische Einflußnahme ist vor allem auch deshalb äußerst bedenklich, weil z.B. in den vergangenen Jahren sowohl von der SPD, mit  den Ministern Klimt und Bulmahn, wie auch von der CDU, Politiker wie Norbert Blüm, nach Münster eingeladen worden sind."