Zurück zur Startseite
7. Januar 2009

Grevener Straße: DIE LINKE. für den Erhalt preiswerten Wohnraumes und ein soziales Zentrum

Die Planungen der mehrheitstragenden Parteien in Münster erweisen sich einmal mehr als zutiefst unsozial.

Der geplante Abriss der Häuserzeile Grevener Str. 33 - 55 bedeutet die Reduzierung zentrumsnahen preiswerten Wohnraumes. DIE LINKE. Münster fordert, die Pläne des Abrisses zu stoppen und eine Sanierung durchzuführen. "In Münster sind bezahlbare zentrumsnahe Wohnungen bereits jetzt Mangelware," so Ratsherr Ali Atalan.

Die Besetzer der Grevener Str. 53, in dem sich zuvor der linke Kulturladen "Versetzt" befunden hatte, fordern indes die Einrichtung eines sozialen Zentrums. Verschiedene Gruppierungen und Initiativen haben dafür bereits ihre Beteiligung zugesagt.

Der Verein für Autonomie, Soziokultur und Kommunikation "ask e.V." hat dem Rat der Stadt Münster derweil das Konzept vorgelegt, um die Forderung zu erneuern. DIE LINKE. Münster unterstützt diese Forderung.

"Ein soziales Zentrum würde für Münster einen Gewinn darstellen und auch einkommensschwachen Menschen die Möglichkeit bieten, an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen.

Die Zusage der Stadt Münster, ein Gebäude zu suchen und zu diesem Zweck zur Verfügung zu stellen, gibt es bereits seit 1999. Bisher ist aber nichts passiert.

Statt dessen werden immer wieder prestigeträchtige Projekte geplant, wie zuletzt die Musikhalle," so Raimund Köhn, Sprecher DIE LINKE. Münster.