DIE LINKE. Münster kritisiert das derzeitige Verhalten der Wohn+Stadtbau, die den BesetzerInnen des Kulturcafès "Versetzt" nun mit einer Räumung drohen.
"Trotz des friedlichen und kreativen Protestes der BesetzerInnen, ist es den Verantwortlichen bei der Wohn+Stadtbau offenbar nicht daran gelegen, eine vernünftige Lösung im Konflikt zu finden", so Sprecher Raimund Köhn (DIE LINKE).
Ali Atalan, Mitglied im Rat der Stadt Münster, zeigt sich überaus enttäuscht von den neuesten Entwicklungen:
"Offenbar ist aus dem Versprechen des CDU-Ratsherrn Halberstadt, sich für eine vernünftige und tragfähige Lösung einzusetzen und den Dialog fortzusetzen, nichts geworden. Jedenfalls hat sich Halberstadt seit dem interfraktionellen Treffen vor einigen Wochen nicht mehr bei den Betroffenen gemeldet."
Hannes Draeger sieht darin lediglich eine Bestätigung für die unsoziale CDU Politik der letzten Jahre: "Die CDU Münster hat sich in den letzten Jahren weder für den Erhalt der Häuserzeile der Grevener Str. 33 -- 55 eingesetzt noch für die Entstehung eines Sozialen Zentrum in Münster gesorgt.
Im Gegenteil: Die offensichtliche Aufkündigung des Dialoges seitens der CDU mit den Betroffenen ist Ausdruck eines Demokratieverständnis, das DIE LINKE nicht teilt."
DIE LINKE. Münster wird sich weiterhin für den Erhalt der Häuserzeile in der Grevener Str. 33 -- 55 einsetzen und unterstützt die Forderung der Betroffenen nach einem Sozialen Zentrum in Münster.