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1. Juni 2009

Solidarität mit den streikenden ErzieherInnen – Drohung mit Gehaltskürzungen ungeheuerlich

DIE LINKE. Münster solidarisiert sich mit den streikenden ErzieherInnen in den Kindertagsstätten und übt scharfe Kritik an der Stadt Münster und der CDU-FDP-Ratsmehrheit.

„Die Drohung der Stadt Münster, streikende Beschäftigte in den kommunalen Kitas müssten mit Gehaltskürzungen rechnen, ist ungeheuerlich und stellt einen Angriff auf die Koalitions- und die Vereinigungsfreiheit der Gewerkschaft Ver.di  gem. Art. 9 Abs. 3 GG dar. Die Partei Die Linke erklärt sich mit den Zielen des Streikaufrufes der Gewerkschaft ver.di solidarisch. Die  Stadt als Arbeitgeber der KIta-Beschäftigten muss endlich die Arbeitsbedingungen für die ErzieherInnen verbessern“, fordern LINKE-Bundestagskandidat Hubertus Zdebel und Kreissprecher Raimund Köhn.

„Verantwortlich für die unhaltbaren Zustände ist in erster Linie die CDU-FDP-Ratsmehrheit, die zwar in Sonntagsreden immer wieder die Bedeutung der frühkindlichen Erziehung betont, sich aber seit Jahren beharrlich weigert, an den unhaltbaren Arbeitsbedingungen etwas zu ändern“, so Köhn und Zdebel abschließend.