DIE LINKE. Münster hat auf ihrer Mitgliederversammlung am Dienstag im Cafe Uferlos mit deutlicher Mehrheit entschieden, keinen eigenen Oberbürgermeisterkandidaten aufzustellen.
Gründe für diese Entscheidungen waren, dass DIE LINKE. für eine Politikwechsel steht und vor allem in Fraktionsstärke in den Rat der Stadt Münster einziehen will, um eine andere, sozial gerechte Politik durchzusetzen.
Realistisch wurde dabei konstatiert, dass DIE LINKE keine Chance hat, ein aussichtsreiches OB-Wahl Ergebnis zu erzielen. Dies auch aufgrund des undemokratischen Wegfalls der Stichwahl bei der OB-Entscheidung.
Aufgrund des Scheiterns der Vorverlegung der Kommunalwahl auf den Juni wird die Kommunalwahl deutlich von den Bundestagswahlen dominiert werden. Hier wird DIE LINKE auch personell profiliert auftreten. Die OB-Kandidaten als Personalisierungen politischer Positionen werden im Zuge dessen von den SpitzenpolitikerInnen der Bundesparteien verdrängt.
DIE LINKE steht für eine klare, sozial gerechte Kommunalpolitik und konzentriert sich auf die Inhalte und Durchsetzung des bereits verabschiedeten Wahlprogramms.
Hierfür ist ein starker Einzug der LINKEN in den Stadtrat erforderlich, damit alle sozial benachteiligten Gruppen in der Stadtgesellschaft ein wirkliches Sprachrohr erhalten.