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9. März 2009

Ludgerusschule Hiltrup: Jetzt sofort handeln

Schulraumbedarfskonzept ist faule Ausrede

DIE LINKE. Hiltrup fordert die zeitnahe Ersetzung der Container an der Ludgerusschule durch ein Gebäude in Massivbauweise, um die katastrophale Raumsituation umgehend zu verbessern.

"Die CDU versucht, den Bürgerinnen und Bürgern ein X für ein U vorzumachen, wenn sie jetzt behauptet, für die Sanierung der Ludgerusschule noch ein Schulraumbedarfskonzept der Verwaltung abwarten zu wollen. Wenn die Verwaltung - wie von CDU-Fraktionschef Mark Lütke Schürmann erklärt wurde, dabei jetzt wirklich prüfen will, ob die Container an der Ludgerusschule nicht ersatzlos gestrichen werden können, ist das der Gipfel der Lächerlichkeit", kritisieren die LINKE-Politiker Hubertus Zdebel und Hans-Ulrich Suhre.

"Die Beherrschung der Grundrechenarten reicht, um den Raumbedarf an der Ludgerusschule zu erkennen. Es ist völlig klar und unbestritten, dass die Schule noch auf Jahre vierzügig sein wird. Allein für den Unterricht werden deshalb 20 Räume benötigt, nämlich 16 Unterrichtsräume und vier Mehrzweckräume. Hinzukommen eine Essensraum und ein Betreuungsraum für die Ganztagsbetreuung. Die Ludgerusschule hat nach unseren Informationen jetzt 22 Räume, 17 Klassen- und fünf Mehrzweckräume. Von diesen 22 Räumen befinden sich sieben in den Containern", rechnen Zdebel und Suhre vor. "Wir können uns nicht vorstellen, dass diese Zahlen der CDU nicht bekannt sind. Sie benutzt jetzt faule Ausreden, um von eigenen Nichtstun abzulenken."

DIE LINKE schlägt statt dessen vor, die maroden Container jetzt zeitnah durch ein zusätzliches Gebäude in Massivbauweise zu ersetzen. "Das ist auch aus energetischen Gründen die beste Lösung. Wenn die Mittel dafür umgehend in das städtische Konjunkturprogramm aufgenommen werden, wie von uns
gefordert, kann schon nach den Sommerferien an der Ludgerusschule wieder in vernünftigen Räumen Unterricht stattfinden", so Suhre und Zdebel abschließend.