DIE LINKE. Münster hat auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung Hubertus Zdebel (54) als Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Münster aufgestellt.
"Ich werde mich dafür einsetzen, dass DIE LINKE in Münster als Alternative zu dem neoliberalen Einheitsblock aus CDU, FDP, SPD und Grünen ein gutes Ergebnis erzielt und im Herbst mit deutlich mehr Abgeordneten in den Bundestag einziehen wird. Dabei werde ich die bundespolitischen Themen Finanz- und Wirtschaftskrise, die Forderung nach Abschaffung von Hartz IV und friedenspolitische Fragen wie den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan in den Mittelpunkt stellen", so Zdebel.
"Als Bundestagskandidat in Münster kämpfe ich unter anderem dafür, dass die Bahn nicht privatisiert wird, sondern in Bundeshand bleibt und sich diese Bahn dann endlich um den münsterschen Hauptbahnhof kümmert." Außerdem wendet sich Zdebel gegen einen Autobahnanschluss in Amelsbüren. "Der Anschluss wie das angrenzende Industriegebiet sind so überflüssig wie ein Kropf."
Zdebel will sich darüber hinaus um einen guten Platz auf der Landesliste bemühen. "Über die Aufstellung der Landesliste entscheidet Ende März unser Landesparteitag in Essen", so Zdebel.
Zdebel ist seit August 2008 stellvertretender Sprecher des LINKE-Kreisverbandes Münster. Ihm ist der Bundestag wohlvertraut; war er doch von 1998-2001 Mitarbeiter des ehemaligen Grünen-Bundestagsabgeordneten Christian Simmert (Telgte). Seitdem ist er Büroleiter des Landtagsabgeordneten Rüdiger Sagel. Wie dieser war er früher Mitglied der Grünen.