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2. Juli 2009

DIE LINKE für Kinderhaus, Coerde und Sprakel

Das Kommunalwahlprogramm ist beschlossen, die Kandidaten wurden benannt. Nun stellten Mitglieder der Partei DIE LINKE. ihre konkreten Themen und  die Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtteile Kinderhaus, Coerde und Sprakel vor. „Wir wollen den Menschen in unseren Stadtteilen verdeutlichen, dass DIE LINKE. auch im Stadtteil ansprechbar und wählbar ist“, so Iris  Toulas, die im Wahlkreis Coerde für DIE LINKE. antritt. Die 41jährige Diplom-Ingenieurin, die zusammen mit ihrer Familie im Stadtteil Coerde lebt, hebt die vielen positiven Bemühungen zur Integration der unterschiedlichen Menschen in Coerde hervor. „Es gibt einige Initiativen und Einrichtungen, die zum Teil auch durch ehrenamtliche Arbeit einen Beitrag dazu leisten, allen Bürgerinnen und Bürgern ein Angebot zu machen. Die Verbesserung der Situation in Coerde bedarf jedoch des Engagements der Ratsmitglieder; einige Politiker sind aber leider nur vor der Kommunalwahl in Coerde zu sehen."

Ziel muss es darüber hinaus sein, besonders den Menschen, die in dieser reichen Stadt in Armut leben und / oder keine Sicherheit haben, auf Dauer hier leben zu können, eine echte Perspektive zu geben. Besondere Anstrengungen unserer Gesellschaft verdienen die Kinder. Ein Ausbau der Ganztagsbetreuung für alle Kinder ist ebenso wichtig, wie ein kostenloses Mittagessen. DIE LINKE. fordert zudem die so genannten 1-Euro-Jobs in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse umzuwandeln. "So könnte es gelingen, Menschen, die lange aus dem Erwerbsleben ausgeschlossen sind, einen  Neustart und eine positiven Wende in ihren beruflichen Lebensläufen zu schaffen".

Stephan Siewering, der seit 40 Jahren in Kinderhaus lebt, kandidiert für DIE LINKE. als Direktkandidat in Kinderhaus, sowie für den Rat, und die  Bezirksvertretung Nord. "Die Themen für Kinderhaus liegen auf der Hand", so Siewering. "Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich gegen die Erweiterung des Zentrums Kinderhaus engagiert. Die LINKE hat hier eine eindeutige Position. Wir lehnen die Erweiterung ab! Die begrenzten finanziellen Möglichkeiten unserer Stadt sollten nicht für die Verlegung von Straßen verwandt werden. Unsere Priorität liegt eindeutig in der Sanierung des bereits bestehenden Zentrums. Die Erweiterung gefährdet zudem die Existenzen vieler in Kinderhaus ansässiger Einzelhändler".

Zwei weitere Themen, die überhaupt kein Geld kosten, liegen Stefan Proske-Schuppelius, Diplom-Sozialpädagoge und ebenfalls Kandidat für die Bezirksvertretung Nord am Herzen: "In der Bezirksvertretung und im Rat werden wir noch einmal die endgültige Herausnahme der Nordtangente aus dem Flächennutzungsplan beantragen. Zudem sollen die Rieselfelder wieder für den motorisierten Individualverkehr geschlossen werden."
Auch wird DIE LINKE. einen Ausbau der Busverbindung zwischen Kinderhaus und Coerde anregen.

DIE LINKE. will ihr gutes Ergebnis bei den Europawahlen in Kinderhaus und Coerde noch weiter ausbauen. "Wir wollen, dass Iris Toulas zukünftig einer Ratsfraktion von DIE LINKE. angehört. Zudem wollen wir zumindest ein Mandat in der BV erringen", so die Parteimitglieder.

Die LINKE wird in den nächsten Wochen mit zahlreichen Infoständen in beiden Stadtteilen für Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern über ihr Politikangebot zur Verfügung stehen.