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28. März 2009

Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (DIE LINKE) kritisiert Räumung der Grevener Str.

Zu der Räumung der besetzten Häuserzeile in der Grevener Str. erklärt LINKE-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke:

„Die Räumung zeigt deutlich, dass ein kulturelles Zentrum in Münster seitens der Stadt nicht erwünscht ist. Den Forderungen der BesetzerInnen und den vielen SympathisantInnen nach einem sozialen Zentrum wurde nicht entgegen gekommen und mit Pseudo-Angeboten abgetan.
Gleichzeitig wird mit dem geplanten Abriss der Häuserzeile weiterer sozialer Wohnraum vernichtet. Miethaie haben so in Münster noch leichteres Spiel, die Mieten nach oben zu treiben.“

Den Polizeieinsatz bei der Räumung bezeichnet Jelpke als „absolut unverhältnismäßig“:

„Nicht auszumahlen, was passiert wäre, wenn sich hinter der Glasfront, die von der Polizei mit Hilfe eines Baggers demoliert wurde, Personen befunden hätten. Dass massive Polizeiaufgebot während der Räumung und anschließend bei der Demo zeigen, dass es den Verantwortlichen an einem demokratischen Bewusstsein mangelt.“