Zurück zur Startseite
17. März 2009

DIE LINKE. Münster zur Unterstützung des USC

Öffentliche Transparenz notwendig
"Bevor die Münsteraner Steuerzahler und Steuerzahlerinnen mit 200.000 Euro in Haftung für das jahrelange Missmanagement des Vorstandes des USC Münster genommen werden, müssen noch viele Fragen geklärt werden. Hierbei haben die Bürger und Bürgerinnen ein Recht auf maximale Transparenz", fordert Hans-Ulrich Suhre, sportpolitischer Sprecher von DIE LINKE. Münster.

"Die jetzt bekannt gewordene finanzielle Schieflage von 500.000 Euro beim USC ist erstaunlich, da der USC mit Matthias Fell einen versierten Mann an seiner Spitze weiß, der über jahrelange Erfahrung als Präsident des Westdeutschen Volleyballverbands verfügt", so Suhre weiter.

Insbesondere will DIE LINKE wissen:

• Warum wurde der mit städtischen Mitteln in Höhe von 200.000 Euro und ursprünglich auf 125 Quadratmetern geplante VIP-Bereich auf ausdrücklichen Wunsch und auf Kosten des USC in seiner Größe (252 Quadratmeter) mehr als verdoppelt, ohne dass der Verein über die dafür notwendigen finanziellen Mittel verfügte?

• Wie sieht die Gesamtschuldenlast des USC aus?

• Können Steuergelder in Höhe von 200.000 Euro wirklich die drohende Insolvenz stoppen?

• Ist die Stadt mit Zuwendungen an der Profisparte des USC beteiligt, wie zum Beispiel mit   der kostenlosen Bereitstellung der Halle und des VIP-Bereichs?

• Wer bekommt die Einnahmen aus der Hallenbandenwerbung?

• Macht ein Entschuldungskonzept ohne personelle Konsequenzen des Vereinsmanagements   überhaupt Sinn?

"Ohne Beantwortung dieser Fragen wäre eine Unterstützung durch die Stadt ein fatales Signal für den Sport und ein Schlag ins Gesicht für alle korrekt wirtschaftenden Vereine", stellt Suhre abschließend fest.