Zahlreiche Büchereien in den Stadtteilen Münsters und der Bücherbus gehen in diesen Tagen in die Sommerpause. Davon betroffen sind die Büchereien in Kinderhaus, Coerde, Gievenbeck, am Aasee und im Hansaviertel. “Wer vor verschlossenen Türen steht, erhält damit schon einmal einen Vorgeschmack auf die Politik von CDU und FDP, sollten diese weitere fünf Jahre im Rathaus regieren“, so Raimund Köhn, Spitzenkandidat der Partei DIE LINKE. Münster.
DIE LINKE reagiert damit auf das überschwängliche Lob der FDP für ein aus Haushaltskürzungen erzwungenes Notmodell von hauptamtlichen MitarbeiterInnen und ehrenamtlichen HelferInnen bei den Zweigstellen der Stadtbücherei. “Dass sich so viele ehrenamtliche Helfer gefunden haben zeigt, wie wichtig die Büchereien für das Leben in den Stadtteilen sind“, stellt der bildungspolitische Sprecher von DIE LINKE, Hannes Draeger fest. „Lob allein reicht hier nicht aus, es muss finanzielle Unterstützung folgen“.
„Die unsoziale Sparpolitik von CDU und FDP bedeutet schon heute nicht nur für Projekte mit Schulen und Kindergärten das Aus, auch die Öffnungszeiten sind stark beeinträchtigt. Derartige Schönrednerei ist unerträglich“, so Köhn weiter
„DIE LINKE Münster wird die Stadtbücherei unterstützen, sich als festen, zentralen Punkt der Kulturszene weiter zu etablieren. Das heißt, Präsenz in den Stadtteilen, großzügige Öffnungszeiten und eine finanzielle Ausstattung, die diesen Aufgaben gerecht wird. Schließungen von Stadtteilbibliotheken lehnen wir ebenso kategorisch ab, wie der Bücherbus wieder eine ortsnahe Versorgung sicherstellen muss,“ stellt Köhn abschließend fest.