„Demokratie sieht anders aus!“ Fassungslosigkeit macht sich breit bei DIE LINKE. Münster angesichts der Tatsache, dass die mehrheitstragenden Fraktionen in Münster die Erweiterung des Einkaufszentrums in Kinderhaus gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen wollen.
„Es kann nicht sein, dass mehr als 500 Einwendungen und 4.000 Stellungnahmen gegen die Erweiterungspläne einfach vom Tisch gewischt werden“, empört sich Stephan Siewering, Direktkandidat für Kinderhaus und Spitzenkandidat für die BV Nord. „Eine Entscheidung sollte mit Beteiligung der AnwohnerInnen unter Berücksichtigung der Situation vor Ort durchgeführt werden“, so Siewering weiter.
Auch Iris Toulas, Direktkandidatin für Coerde und Spitzenkandidatin für DIE LINKE. Münster versteht die Eile nicht, mit der diese Entscheidung herbeigeführt werden soll. „Demokratie sieht anders aus. Sollten sich die Hoffnungen auf Kaufkraft aus den umliegenden Stadtteilen als nichtig herausstellen, müssen die Verantwortlichen schließlich nicht mit den Konsequenzen leben.“
DIE LINKE. Münster fordert die Verantwortlichen auf, die Entscheidung zu vertagen und zunächst in einen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern von Kinderhaus zu treten.