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18. März 2010

Münsteraner Linke ruft zur Demo in Essen auf!

„Die Krise des Kapitalismus ist nicht vorbei. Prekär Beschäftigte, MigrantInnen und ihre Familien traf es zuerst. Nun beginnen die Massenentlassungen. Die Krise darf aber nicht aus den Taschen von uns Lohnabhängigen, Erwerbslosen, Jugendlichen und RentnerInnen bezahlt werden! Wir sind nicht für diese Krise verantwortlich.“ – so heißt es im Aufruf für die „Krisendemo“ am Samstagmittag in Essen. Aufgerufen hierzu wird von einem breiten Bündnis unter anderem aus Attac-Gruppen, Bezirksschülervertretungen, Studentenverbänden, Erwerbsloseninitiativen, IG BAU-Bezirksverbänden, ver.di-Jugend NRW, Migrantenverbänden, DKP und der NRW-LINKEN.

Die Münsteraner LINKE ruft zur Beteiligung an dieser Demonstration auf, die am kommenden Samstag mit einer Auftaktkundgebung um 12.30 Uhr auf dem Essener Willy-Brandt-Platz beginnt.
Treffpunkt für die Münsteraner Teilnehmer ist am kommenden Samstag um 10 Uhr am Bremer Platz, von wo aus mit Bahn-Gruppentickets nach Essen gefahren werden soll. DIE LINKE.Münster übernimmt für Bedürftige die Fahrtkosten. Hierzu ist eine kurze Mail  an  ralfhenrichs ( a ) gmx . de erforderlich. 

LINKE-Kreissprecher Dirk Habermann erklärt hierzu: „In den letzten Jahren haben die Regierenden Unternehmenssteuern gesenkt und milliardenschwere Finanzpakete für die Banken bereitgestellt. Auf der anderen Seite wurden die Massensteuern erhöht und Niedriglöhne über Leiharbeit und Hartz IV durchgedrückt. Gleichzeitig wird den Städten der Geldhahn zugedreht, was wieder vor allem die Schwächsten trifft: Kinder, Familien und Arbeitslose. Und jetzt wird auch noch über die Einführung der Kopfpauschale debattiert. Es reicht! Wir brauchen jetzt eine genau entgegengesetzte Politik. Dafür ist Druck von der Straße nötig!“