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7. Dezember 2011

Drogenpolitik: DIE LINKE. fordert Sachlichkeit und Respekt für die Betroffenen

In einem Interview mit einer Münsteraner Hochschulgruppe äußerte sich Polizeipräsident Hubert Wimber kürzlich zu einer Legalisierung weicher Drogen. Nun meldete sich der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Rickfelder zu Wort und warf Wimber vor, in seinem Amt die gültige Rechtslage nicht mit Nachdruck umsetzen zu wollen.

Dazu erklärt Theo Knetzger, Kreissprecher DIE LINKE. Münster: "In der Debatte um den Umgang mit suchtkranken Menschen hilft keine Kriminalisierung. Die konservativen Beißreflexe eines CDU-Landtagsabgeordneten tragen nicht zu einer sachlichen Debatte bei, sondern verhöhnen die Betroffenen. Außerdem hat der Polizeipräsident insbesondere als Kriminalfachmann - jederzeit das Recht, seine Meinung öffentlich zu äußern. Dies zum Anlass zu nehmen, Wimbers Amtsführung zu kritisieren, ist schlicht unverschämt."

DIE LINKE. fordert eine kontrollierte legale Abgabe von Drogen, um der Stigmatisierung von KonsumentInnen einen Riegel vorzuschieben. Zudem wird durch die Illegalität des Drogenkonsums ein Schwarzmarkt geschaffen, dessen Gewinne kriminellen Organisationen zufließen.