Zur heutigen Tarifrunde zwischen ZeitungsredakteurInnen und Verlagen wünscht DIE LINKE. Münster allen Journalistinnen und Journalisten einen ordentlichen Tarifabschluss. "Guter Journalismus verlangt gute Bezahlung", betont DIE LINKE und hält Kürzungswünsche der Verleger von bis zu 25 Prozent für völlig inakzeptabel. Die Forderung nach transparenter Offenlegung der Bilanzen hält DIE LINKE dagegen für notwendig, um Tarifverhandlungen auf Augenhöhe zu gewährleisten und unterstützt damit die Forderungen der Gewerkschaften DJV und Ver.di.
"Dem Journalismus kommt als vierte Gewalt im Staat eine besondere Bedeutung zu. Durch die zunehmende Prekarisierung der Beschäftigten in der Branche verschlechtern sich aber nicht nur die Arbeitsbedingungen von Angestellten und Freiberuflern. Durch den Druck auf die Beschäftigten leidet auf Dauer auch die journalistische Qualität," warnt Kreissprecher Olaf Götze. "Deshalb liegt es im Interesse aller, gute Arbeitsbedingungen in den Redaktionen zu gewährleisten, wobei das Einkommen, insbesondere auch der BerufseinsteigerInnen einen wichtigen Baustein hierfür darstellt."
DIE LINKE ruft die Redakteurinnen und Redakteure in Münster dazu auf, sich ebenfalls an den Streikaktionen zu beteiligen. "Solidarität ist eine starke Waffe!" verweist DIE LINKE auf eigene Erfahrungen. In den vergangenen Monaten hatten sich mehr als 5.000 JournalistInnen an den Streiks beteiligt.