Anlässlich der weltweiten Occupy-Bewegung mit Aktionstagen auch in Deutschland erklärt sich DIE LINKE.Münster solidarisch mit den Protesten. In über 15 Städten Deutschlands und in über 700 Städten der Welt fannden Aktionen und Proteste gegen das globale Finanzsystem und seinen Profiteuren statt.
Theo Knetzger, Kreissprecher der LINKEN, steht hinter den Protesten und ist der Meinung, dass auch die BürgerInnen Münsters aktiv werden müssten: "Die Menschen haben die Nase voll davon, dass für die Banken immer Geld da ist, während für Beschäftigte, RentnerInnen, Erwerbslose oder SchülerInnen kein Geld da sein soll. Die Krise kostet die SteuerzahlerInnen nach bisherigen Stand seit 2008 335 Milliarden Euro, während Banken die Bonuszahlungen für ihre Manager erhöht haben. Das geht so nicht weiter:
Für diese Krise können die einfachen Leute nichts - weder hier noch in Griechenland.
Stattdessen müssen Zocker und Spekulanten zur Kasse gebeten werden, denn sie sind verantwortlich für die Krise. Deshalb unterstütze ich die geplanten Massenproteste und hoffe, dass sich daraus auch eine Protestbewegung in Münster entwickelt. Vielleicht heißt es dann:
Occupy Deutsche Bank in Münster!"