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22. April 2009

Abriss der Prinzbrücke

DIE LINKE will sich nicht mit dem für 2013 geplanten Abriss der Prinzbrücke abfinden und fordert eine Gesamtkonzeption für den für den Bereich Osttor/ Prinzbrücke/ Rockwoolgelände/ Bahnhofsbereich.
„Es wäre eine Schande, wenn die denkmalgeschützte Prinzbrücke, wie jetzt offensichtlich geplant, abgerissen und durch einer dieser gesichtslosen neuen Brücken, die überall zu finden sind, ersetzt würde.

„Der Erhalt der Prinzbrücke ist sicher teurer als ein Neubau, aber die Prinzbrücke steht immerhin unter Denkmalschutz und wir wollen alle Chancen nutzen, um sie zu erhalten“, fordert Hubertus Zdebel, LINKE- Kandidat für den Bundestag, den Rat und die Bezirksvertretung Hiltrup ein neues Nachdenken. „Bisher hat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung noch keine konkrete Zahlen auf den Tisch gelegt. Wir fordern, dass sich der Gestaltungsbeirat der Stadt Münster in einer öffentlichen Sitzung und der Arbeitskreis Brückengestaltung gemeinsam mit der BV Hiltrup umgehend mit der Thematik befassen.“
 
Gleichzeitig fordert Hubertus Zdebel die Verwaltung auf, endlich eine Gesamtkonzeption für den Bereich Osttor/ Prinzbrücke/ Rockwoolgelände/ Bahnhofsbereich vorzulegen.  "Hier laufen mit der Prinzbrücke, der großen Brücke über den Kanal, dem FußgängerInnen- und RadfahrerInnen-Tunnel und dem Bahnhof viele wichtige Verkehrsadern zusammen.

Die Stadtverwaltung sollte schon vor einem Jahr ein Konzept vorlegen. Aber der Beschluss der Bezirksvertretung Hiltrup, an dessen Zustandekommen ich als damaliges BV-Mitglied maßgeblich mitgewirkt habe, wurde bis heute nicht umgesetzt", so Zdebel abschließend.