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29. Oktober 2010 og

LINKE solidarisch mit Ratsfrau - fordert "Protestkultur wie in Frankreich"

Zum gestrigen Bericht der Westfälischen Nachrichten unter der Überschrift "Ratsfrau unterstützt Anti-Atom-Aktion: Aufruf zur Sachbeschädigung?" erklärt DIE LINKE.Münster:

DIE LINKE.Münster solidarisiert sich mit ihrer Ratsfrau Iris Toulas und allen Anti-AKW-Aktivistinnen und Aktivisten, die sich rund um den 6.November auf dem Weg ins Wendland machen, um gegen den Castor-Transport zu protestieren. Aus Sicht der LINKEN.Münster geht die Provokation nicht von den Demonstrierenden aus, sondern von der schwarz/gelben Bundesregierung.


LINKEN-Sprecher Olaf Götze dazu: "Die schwarz/gelbe Regierung hat mit der Verlängerung der Laufzeiten deutlich gemacht dass sie sich der Atom-Lobby, und nicht der Bevölkerung verantwortlich fühlt. Sie beschert den Energiekonzernen Milliardenprofite und regiert rücksichtslos gegen die Mehrheit der Bevölkerung, welche diese Profite bezahlen soll und laut allen Umfragen gegen Atomkraft ist"

Trotz des Wissens um die Gefahren und katastrophalen Auswirkungen dieser Technologie, ist die Bundesregierung bereit, die ökonomischen und machtpolitischen Interessen der Konzerne mitzutragen und zu unterstützen.  "Deshalb brauchen wir eine Protestkultur wie in Frankreich. Wir müssen uns gegen die Energiekonzerne und deren willfährige Komplizen in der Bundesregierung wehren" rechtfertigt Mathias Meczele, Vorstandsmitglied der LINKEN, auch umstrittene Aktionen der Atomkraftgegner.

DIE LINKE.Münster beteiligt sich an den Anti-AKW-Protesten im Wendland und ruft alle Münsteranerinnen und Münsteraner dazu auf, am 6.November mit ins Wendland zu kommen.

Das Münsteraner Anti-Atombündnis "Sofortiger Atomausstieg" (SofA) stellt für den 6.November Busse bereit. Plätze reservieren unter: www.sofa-ms.de